Ausgewählte Themen der freien SV beim Landeslehrgang in Nettetal

Am Samstag, den 19. September 2026, lud der JJJC Samurai Nettetal e.V. zu einem facettenreichen Ju-Jutsu-Landeslehrgang in die heimische Sporthalle ein. Trotz paralleler Großveranstaltungen in Heinsberg und Gelsenkirchen, die das Teilnehmerfeld auf 18 Sportlerinnen und Sportler reduzierten, tat dies der Motivation und der intensiven Arbeitsatmosphäre auf der Matte keinen Abbruch. Die anwesenden Ju-Jutsuka – überwiegend aus dem Bezirk Mönchengladbach angereist – nutzten die Gelegenheit, in überschaubarer Gruppengröße besonders intensiv an ihren Fähigkeiten zu feilen.

Zu Beginn der Einheit begrüßte Werner Dermann (8. Dan), Ehrenpräsident des Verbands NWJJV, gemeinsam mit Bezirksvertreter Arnd Wiemann die Teilnehmer sowie den hochkarätigen Referenten des Tages: Ralf Krämer (5. Dan). Im sportlichen Mittelpunkt stand ein klar strukturierter und methodisch fundierter Trainingsaufbau. Ralf Krämer schlug dabei gekonnt die Brücke zwischen den Anforderungen des offiziellen Prüfungsprogramms und der realistischen Selbstverteidigung (SV). Dank der kleineren Gruppengröße konnte Ralf Krämer individuell auf die Ausführungen der Ju-Jutsuka eingehen, Details korrigieren und wertvolle Impulse für das Heimtraining sowie anstehende Graduierungen mitgeben.

Nach mehreren Stunden schweißtreibender Arbeit auf der Tatami blickten alle Beteiligten auf einen rundum gelungenen, lehrreichen Lehrgang zurück, der einmal mehr zeigte, dass Qualität und persönlicher Austausch oft schwerer wiegen als bloße Teilnehmerzahlen.

Ein herzlicher Dank geht an den JJJC Samurai Nettetal für die Gastfreundschaft und an Ralf Krämer für den erstklassigen Input!

Arnd Wiemann, NWJJV