Messerabwehr mit Volker Haupt

Ein Messer wurde gezogen, was nun? Volker Haupt referiert in Heinsberg
Am Samstag, den 7.3.2026 trafen sich fast 30 Kampfsportler zum ersten Vereinsseminar
in diesem Jahr beim Ju Jutsu Club Heinsberg 1982 e.V.
Thomas Böcker, erster Vorsitzender und Roland Tillmanns, Trainer des Vereins begrüßten die
teilweise weit Angereisten Sportler und stellten den Referenten Volker Haupt aus Aachen vor.
Der 58 jährige Referent ist in NRW einer der bekanntesten Trainer für Selbstverteidigung
überhaupt.
Auf das Konto des gelernten Erziehers gehen hunderte Kyu (Schülergrad) Prüfungen und erheblich
viele Sportler die es unter seiner Leitung bis zum Schwarzgurt (Dan) geschafft haben.
Haupt arbeitet hauptberuflich als Referent Gewaltprävention der Stadt Aachen und konnte somit
Beispiele aus der beruflichen Praxis ins Seminar einbringen.
So war der Ansturm von Gästen aus anderen Vereinen zu erwarten . Selbst aus Belgien kamen
Sportler angereist.
Das Thema war : Umgang mit eskalierenden Situationen ,-Tatmittel Messer.
Volker stellte im ersten Part ein paar Zeiten vor, die beschreiben wie schnell ein Opfer seiner
Verletzung erliegt bei einer Stich bzw. Schnittwunde mit einem Messer. Er zeigte den anwesenden
verdeckte Waffen über Kubotan bis hin zu einem Schlüssel mit Messerklinge.
Haupt stellte unmissverständlich klar, dass wenn ein Messer im Spiel ist eine verletzungsfreie
Gegenwehr fast unmöglich ist.
„Am besten nicht da sein“ war der Grundsatz ,“siehst du ein Messer blitzen so Lauf in Sicherheit“.
„Heldentaten enden hier meistens im Krankenhaus oder du bezahlst sie mit dem Leben“.
So könnte man meinen, es ergibt grundsätzlich keinen Sinn sich körperlich zu wehren. Sich zur
wehr setzen ist immer dann sinnvoll, wenn es keinen anderen Ausweg gibt , hierzu ist jedes Mittel
recht . Zum Beispiel der Einsatz von Alltagsgegenständen wie Stühle , Taschen o.ä. .So der
sympathische Trainer.
Es wurden Angriffssituationen und mögliche Reaktionen geprobt und in Wort und Tat gezeigt.
Volker erklärte so souverän als sei er selbst ein Messer , er kannte jeden Angriffswinkel, mit der
dazugehörigen Körpersprache hatte auf jede Frage eine fachliche Antwort , er verfügt über ein
Wissen von dem viele Danträger nur träumen können.
Um so dankbarer war Roland , ein ehemaliger Schüler von Volker, dass er sein wissen in Heinsberg
weitergab.
Drei Stunden vergingen wie im Flug. Volker erklärte zum Ende hin noch einmal auf Wunsch die
Notwehrrechte und beendete unter tosendem Applaus mit dem Satz :
„Ich wünsche Euch, dass ihr nie in solch eine Situation kommt“ den Lehrgang.
Der Ju Jutsu Club Heinsberg bedankt sich bei Volker Haupt und wünscht ihm allzeit einen sicheren
Heimweg.
Lerne auch Du uns kennen und komm auf ein paar Probetrainings vorbei .
www.jjc-heinsberg.de